Über die Geschichten

Kurzhörgeschichten sind kurze Hörbucher bzw. Hörspiele, die Dir beim Einschlafen oder beim Autofahren helfen sollen – oder eigentlich in allen Situationen in denen Du gestresst oder genervt bist und einfach mal entspannen möchtest. Es handelt sich um kurze Geschichten, die von mir eingesprochen und produziert werden. In der Regel beträgt die Länge ungefähr zehn bis 20 Minuten. Vielleicht gibt es aber in Zukunft auch einmal längere Geschichten, da würde ich mich jetzt auf keine spezielle Zeit festlegen.

Welchen Stil haben die Geschichten?

Zuerst muss ich sagen: Bis jetzt sind die Kurzhörgeschichten nicht gerade kinderfreundlich. Inspiriert von dem Horrorbuchautor Richard Laymon sind die Geschichten oft gewalttätig und handeln von Mord, Krankheiten und seelischer  oder auch körperlicher Misshandlung. Nur zur Info: Diese Geschichten sind frei erfunden und basieren NICHT auf realen Ereignissen. Jegliche Ähnlichkeiten zu real existierenden Personen sind rein zufällig. Die Orte sind zwar keine ausgedachten – meist hat es aber keinen tieferen Sinn, warum die Erzählung nun genau hier stattfindet. Hauptsächlich dient es der Identifikation und dass es die Geschichten realer werden lässt. Den Stil würde ich als Thriller oder Psychothriller bis Horror beschreiben. Mein Ziel ist es, dass Du am Ende überrascht bist – deswegen haben die Geschichten oft eine Wendung am Ende, mit der man (hoffentlich) nicht gerechnet hat.

Gibt es auch mal andere Stories?

Wer weiß das schon so genau. Tatsächlich wurde mir schon nahe gelegt, dass ich doch auch einmal kinderfreundlichere Texte schreiben könnte. Leider liegt mir diese (düstere) Form von Geschichten mehr und es macht mir selbst auch mehr Spaß, solche brutalen Kurzhörgeschichten zu schreiben. Das ist schließlich nicht das reale Leben und ein bisschen Fantasie möchte man sich doch noch erhalten. Ich möchte übrigens betonen, dass es reine Fiktion ist und das alles reine Gedankenspiele sind. Bei mir im Keller befinden sich keine Leichen.

Und woher kommen die Erzählungen?

Die schreibe ich selbst. Wer „ich“ ist, kannst Du auch gerne hier noch einmal nachlesen und dann wird vielleicht auch klar, warum ich die Geschichten schreibe und warum ich sie gerade SO schreibe.

Hörbuch oder Hörspiel?

Das kann ich gar nicht eindeutig beantworten. Wenn es nach der Definition geht, handelt es sich bei den Kurzhörgeschichten tatsächlich um Hörspiele. Wie ich  herausgefunden habe, beinhalten Hörbücher nur das gesprochene Wort und sonst keine Effekte oder Musik. Das bringt Dich vielleicht auf die nächste Frage:

Warum wird in den Kurzhörgeschichten nicht nur gesprochen?

Es wäre sogar einfacher, wenn ich die Geschichten nur einsprechen würde. Allerdings bedeutet die Musik für mich immer eine besondere Form der Stimmung. Mit Musik können wir so viele verschiedene Emotionen aufzeigen oder ich lenke Dich damit auch in vollkommen falsche Richtung (wie gemein!). So denkst Du durch eine fröhliche Musik, dass es sich bei dem beschriebenen Charakter um einen netten Menschen handelt – am Ende ist er aber der mit-Puppen-spielende Serienkiller. (das bringt mich auf eine Idee…)

Woher kommt die Idee für die Geschichten?

Vielleicht habe ich im Internet nicht aufmerksam genug gesucht, aber ehrlich gesagt mache ich nur das, was ich selbst vermisst habe. Da liegst Du abends im Bett, es ist dunkel, Du musst eigentlich einschlafen, aber bist hellwach. Also habe ich bei YouTube nach verschiedenen Hörspielen oder Hörbüchern gesucht. Und entweder hat mich das Thema nicht angesprochen; die Geschichten waren total merkwürdig oder absurd; die Hörspiele hatten nervige Stimmen und Geräusche oder die Hörbücher waren schicht zu lang. Ich brauche vielleicht etwas Zeit, um einzuschlafen – aber nicht eine Stunde und 35 Minuten. Also habe ich einfach selbst die Computermaus in die Hand genommen und etwas gebastelt.

Ich mag Rosamunde Pilcher. Schreibst Du auch…

Nein.