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Kurzhörgeschichten

#4 Das Paket
Langeweile kann auch gut sein.

10. Februar 2017

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Beschreibung:

Das Leben von Carsten war langweilig. Aber nach DIESEM Abend sehnte er sich nach einem langweiligen Leben.

Hinweis:

Der folgende Text dient nicht zum Lesen der Geschichte – das würde das Konzept der KurzHÖRgeschichten obsolet machen. Er dient lediglich als „Anleser“, damit du einen besseren Eindruck von der Geschichte erhältst und enthält lediglich die ersten ~ 400 Zeichen.

Geschichte: 

Carsten blickte auf die Uhr.

Der Sekundenzeiger bewegte sich langsam vorwärts. Worauf er wartete, wusste er gar nicht genau, aber er musste warten. Das sagte ihm sein Gefühl und sein Gefühl lag niemals falsch.

Die Uhr verschwand wieder aus seinem Blickfeld.

Er sah sie nur, wenn Autos an der Straße vorbeifuhren und Licht in das dunkle Wohnzimmer ließen.

Jetzt fuhr wieder ein Auto vorbei.

20 Uhr 5 und 36 Sekunden. 37, 38. Es war wieder dunkel.

Genug gewartet, sagte er sich. Er stand vom Sofa auf, das mit grauem Stoff überzogen war, umrundete den kniehohen Couchtisch aus Glas, ging zum Fenster und schob die weißen, deckenhohen Vorhänge beiseite. Er blickte auf die nasse Straße. Einzelne Schatten drängten sich über den Gehweg.

Sein Vorgarten war so groß, dass er nichts Genaues erkennen konnte. Von der Haustür bis zum Gehweg waren es ungefähr sieben Meter.

Er sah nichts. Außer.. außer der Person, die langsam den Weg zu seinem Haus entlangwanderte. Bei der Größe war es wohl ein Mann, der langsam und leicht schlurfend auf seine Tür zukam.

Also doch! Ich wusste, dass was passieren würde, dachte Carsten. Schnell und leise rannte er auf dem Parkett vom Wohnzimmer in Richtung Flur. Er blieb mit dem rechten Fuß an dem Teppich hängen, der genau vor der Garderobe lag. Die Garderobe war links, zu seiner rechten die Tür zum Badezimmer.

Er hob schnell beide Arme, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Dann ging er zur schweren, silbernen Haustür vor ihm und blickte durch das kleine Fenster in der Mitte.

Niemand da.

Der Weg von seinem Haus zum Gehweg war vollkommen leer.

Er zweifelte schon an sich selbst und drehte sich um, während er sich an der Glatze kratzte. Der Daumen und der Zeigefinger der rechten Hand wanderten zu seinem Nasenrücken und massierten ihn leicht während er die braunen Augen geschlossen hielt.

Sind die Schatten wirklich so komisch gefallen? Oder habe ich mir nur gewünscht, dass etwas passiert?

So weit hat mich die soziale Isolation also schon getrieben, dachte er und ärgerte sich, dass er die letzte halbe Stunde nur mit Warten auf Nichts vergeudet hatte.

Er wollte sich wieder auf die Couch setzen und entspannt den Samstag-Abend Blockbuster angucken. Es bringt ja nichts, sich verrückt zu machen. Außerdem klingt das gar nicht so schlecht und mit einer Packung Chips noch besser, dachte er grinsend. Vom Flur ging er nach links und wollte gerade das Licht in der Küche anmachen.

Etwas knallte gegen die Tür und Carsten dachte, dass ihm das Herz stehen geblieben ist. Geschockt drehte er sich um und schlich zurück zur Haustür.

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