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Kurzhörgeschichten

#2 Der Geburtstag
Dieses Geschenk war unerwartet…

8. Februar 2017

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Beschreibung:

Jessica musste sich beeilen, um zu ihrem eigenen Geburtstag zu kommen. Sie bekam ein Geschenk, das sie nicht erwartete.

Hinweis:

Der folgende Text dient nicht zum Lesen der Geschichte – das würde das Konzept der KurzHÖRgeschichten obsolet machen. Er dient lediglich als „Anleser“, damit du einen besseren Eindruck von der Geschichte erhältst und enthält lediglich die ersten ~ 400 Zeichen.

Geschichte: 

„Jetzt fang doch endlich an zu blubbern!“, sagte Jessica genervt zu dem mit Wasser gefülltem Waschbecken. Mit beiden Armen war sie fast bis zu den Ellbogen im Wasser versunken.

Gott sei Dank ist das Waschbecken hier im Keller so groß, sonst würde es wahrscheinlich noch länger dauern, dachte sie.

In ihren Händen hielt sie einen Fahrradschlauch und suchte verzweifelt nach dem Loch, damit sie es endlich flicken konnte. Mit ihrem rechten Oberarm versuchte sie sich an der Stirn zu kratzen – durch den Schweiß juckte ihr Gesicht unerträglich.

Ein T-Shirt wäre dafür natürlich besser geeignet, sagte eine Stimme in ihrem Kopf.

Genervt rollte Jessica mit den Augen und sah auf ihren roten Pullover, der bis zur Mitte des Oberarms hochgekrempelt war.

Das Scheißding sieht nachher bestimmt total ausgeleiert aus, fluchte sie innerlich.

Immerhin hatte sie daran gedacht, ihre Haare zu einem Zopf nach hinten zu binden. Auch wenn das mit ihren dicken Haaren und den Locken nicht immer einfach war.

Endlich blubberte es.

Während sie die Luft aus dem Fahrradschlauch drückte und kleine Blasen aus dem Loch in dem schwarzen Gummi an die Wasseroberfläche stiegen, legte sie den Zeigefinger ihrer rechten Hand darauf.

„Jetzt aber!“, triumphierte sie.

Sie hob den Schlauch aus dem Waschbecken und lag ihn rechts daneben auf die Waschmaschine. Dort lag das Flickzeug schon bereit. Mit einem Küchenpapier wischte sie die Stelle des Schlauches trocken, auf der gerade noch ihr Finger lag. Das Loch konnte sie jetzt nicht mehr sehen, aber sie ließ die vermeintliche Stelle nicht mehr aus den Augen. Jetzt hielt sie den linken Zeigefinger auf die Stelle, an der sie das Loch vermutete und kramte mit der rechten nach dem Flickzeug. Genervt pustete sie sich eine Strähne aus dem Gesicht, die sich aus dem Zopf gelöst hatte.

War ja auch wieder klar, dass man das nicht mit einer Hand öffnen kann. Wie bei einem Pflaster musste man zuerst die Verpackung aufreißen. Also stütze sie sich mit dem linken Ellbogen auf den Schlauch, um sich die Stelle zu merken, und hantierte umständlich den Flicken aus der Verpackung. Mit der rechten Hand klebte sie ihn schnell auf den Schlauch und ging einen Schritt zurück, um ihr Werk zu betrachten. Jessica hob beide Mittelfinger in die Luft und sagte zu dem Schlauch: „Leck mich! Du bist besiegt!“

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